„Alles geht“ in Kufstein

Gehst du mit?

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Die Europäische Mobilitätswoche von 16. bis 22. September ist eine europäische Initiative mit dem Ziel, Bürgerinnen und Bürger für klimafreundliche Mobilität zu sensibilisieren, Aufmerksamkeit für Verkehrsprobleme zu schaffen und umweltverträgliche Lösungen zu suchen. 2020 steht die Aktionswoche in Kufstein unter dem Titel „Alles geht – Kufstein Stadt der kurzen Wege“.
Wir sind privilegiert in unserer Stadt alles in unmittelbarer Nähe vorzufinden. Bildungseinrichtungen, Geschäfte und Dienstleistungen, Einkaufszentren, Verweilmöglichkeiten und Gastronomie sind innerhalb von wenigen (Geh)minuten zu erreichen. Um das Bewusstsein dafür und für die Möglichkeiten sanfter Mobilität im Alltag, besonders in Kufstein, hervorzuheben, nimmt die Gemeinde an der Europäischen Mobilitätswoche teil.

Jeder Schritt zählt, wenn die Richtung stimmt

Dieses bekräftigende Motto für einen nachhaltigeren Lebensstil passt auch zu unserer Kampagne zur Förderung sanfter Mobilität in Kufstein. Das Verständnis für Bedeutung und Vorteile des Zufußgehens auf Umwelt und Körper soll dadurch gestärkt werden. Wie auch bei der Fußgängerkonferenz, die im Oktober 2019 im Kultur Quartier stattgefunden hat, sind der verantwortungsvolle Umgang mit den vorhandenen öffentlichen Flächen, das rücksichtsvolle Verhalten gegenüber Fußgängern in einem schön gestalteten Straßenraum und die Erhöhung der Sicherheit für Fußgänger Themen dieser Kampagne.

Die Stadt - Zonen der Begegnung

Unterwegs

Wollen wir die Straßen unserer Stadt mit Autos, Lärm und Abgasen füllen oder mit Leben? Oft vergessen wir die Orte einer Stadt zu nutzen. Durch das aktive Nutzen von Plätzen der Stadt erobern wir immer mehr den Straßenraum zurück. Der "Lebensraum Straße" kann Verweilräume mit Aufenthaltsqualität für uns bedeuten. Wir flanieren, verweilen, bewegen uns, fühlen uns entschleunigt, sind aufmerksam für unser Umfeld, man trifft sich, sozialer Austausch findet statt, wir sind mitten im Geschehen.


BegZone

Autos oder Menschen? Wer hat hier Vorrang? Zusätzlich zur Fußgängerzone am Unteren Stadtplatz gibt es in Kufstein eigens ausgewiesene „Begegnungszonen“, auch Shared Spaces genannt. Das sind Plätze, die sich alle Verkehrsteilnehmer teilen.
Die gegenseitige Rücksichtnahme ist die Grundlage dieses Konzepts. Der motorisierte Verkehr soll sich hier in das menschliche Miteinander von Fußgängern, Radfahrern und spielenden Kindern einfügen. Jeder achtet auf Jeden.

Hier gibt es weiterführende Informationen zu den Kufsteiner Begegnungszonen:

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