Beim Radfahren gibt es nur Gewinner

Gesundheit, Fitness, Umwelt, Verkehr

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Radfahren ist ein beliebtes Ganzkörpertraining, welches das Risiko von Gesundheitsproblemen wie Fettleibigkeit, Herzkrankheiten und Diabetes reduziert. Wer sich aufs Rad schwingt, kurbelt den Blutkreislauf und das Schlagvolumen des Herzens an. Pro Stunde werden etwa 450 kcal verbrannt (bei einer Geschwindigkeit von ca. 15-18 km/h). Tritt man täglich für 30 Minuten in die Pedale, erhöht sich die Lebenserwartung um ca. 2 Jahre.
Den Weg zur Arbeit zu radeln ist die perfekte Lösung, um täglich aktiv zu sein und gleichzeitig Treibhausgase und Luftverschmutzung zu vermeiden. Regelmäßige Bewegung an der frischen Luft hält uns nicht nur körperlich fit, sondern tut auch der Seele gut.
Zusätzlich werden die Nerven geschont und bares Geld gespart, da Parkplatzsuche, Staus und Tankstellenbesuch wegfallen. Wer auf sich schaut und durch regelmäßige Bewegung seine Abwehrkräfte stärkt, entlastet damit auch das Gesundheitssystem. Wer radelt, tut Gutes also für sich selbst, seine Mitmenschen und das Klima.

Tirol radelt

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Die alljährliche Klimaschutz-Initiative von Klimabündnis und Land Tirol hebt das Radfahren als klimafreundliche Mobilitätsform vor. Unser gemeinsamer Beitrag zum Klimaschutz lässt sich hier in Zahlen messen.
Das motiviert und schweißt zusammen. Viele von uns bestreiten unsere Wege im Alltag und in der Freizeit ohnehin mit dem Fahrrad. Die Treue zum „Drahtesel“ kann bei dieser bewusstseinsbildenden Aktion mit Gewinnen belohnt werden.
Beim Tiroler Fahrradwettbewerb geht es nicht um Schnelligkeit und Höchstleistungen, gefragt ist vielmehr eine möglichst breite Teilnahme der Bevölkerung.
Wer sich registriert, im Wettbewerbszeitraum (Mai bis September) mindestens 100 Kilometer zurücklegt und in die App einträgt, ist jedenfalls mit dabei und nimmt an der Preisverlosung teil. Unabhängig von den gesammelten Kilometern kann jeder gewinnen.
113 Gemeinden haben dieses Jahr teilgenommen. Die Beteiligung war in Kufstein gleich hoch wie in Innsbruck – toll!
Vielen Dank an die Kufsteiner, die sich registriert haben und für Kufstein in die Pedale getreten sind!

Die Statistik von „Tirol radelt“ für Kufstein für 2020:

  • 54 Kufsteiner haben teilgenommen
  • 29.838,60 km wurden gesammelt
  • 888,71 kcal verbrannt
  • 263,18 m² Waldfläche an CO2
  • Und 10.294,3 € eingespart, wären diese Wege mit dem PKW zurückgelegt worden (Basis Berechnung: amtliches Kilometergeld)

Die glücklichen Gewinner, die bei der Preisverleihung abgesahnt haben, werden hier bekanntgegeben.

Viele Antworten auf eine Frage

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Klimafreundliche Mobilität beinhaltet natürlich auch den öffentlichen Verkehr. Die Zugverbindungen nach und von Kufstein sind passabel und gut nutzbar. Was Taktung und Fahrtzeiten bei Busverbindungen innerhalb der Stadt und in den ländlicheren Raum um Kufstein betrifft, gibt es noch Luft nach oben.

Sanfte Mobilität hat in und um Kufstein eine starke Stimme bekommen: Manuel Tschenet, Mobilitätsbeauftragter für die KUUSK-Region, hat im August seine Ideen zum Potential des öffentlichen Verkehrs in Kufstein präsentiert und dabei viele Fragen zur möglichen Verbesserung des öffentlichen Busverkehrs beantwortet.
Nun bleibt zu hoffen, dass die Finanzierung dafür zustande kommt und viele seiner Ideen umgesetzt werden. Weitere Details zum spannenden Aufgabenbereich des Mobilitätsbeauftragten sind hier zu finden.

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